Auf geht’s – der Reha-Podcast Folge 59: Therapie an Deinem Arbeitsplatz

Jeder ärgert sich hin und wieder. Die Gründe dafür sind ganz verschieden. Wer jedoch ständig nur mit allem unzufrieden ist, der verliert nicht nur den Blick auf das Positive, sondern schadet damit auch noch seiner eigenen Gesundheit. Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff vom Pflegezentrum Ostfriesland stellt Praktiken vor, um mit seinem Ärger umzugehen.

„Ärgerlich am Ärger ist, dass man sich selbst schadet, ohne etwas an dem zu ändern, worüber man sich ärgert.“

Denn Ärger hat viele Effekte: Er lähmt uns, raubt uns Energie und führt zu einem Tunnelblick, sodass wir andere – schönere – Emotionen gar nicht mehr wahrnehmen. Doch eines schafft Ärger nicht: Er ändert nichts an der derzeitigen Situation. Allein das ist ziemlich ärgerlich, wenn man sich das bewusst macht. Doch wie kommen Sie davon los?
Wer sich seines Ärger bewusst wird, kann lernen, damit umzugehen.

Warum ärgere ich mich eigentlich?

Welche Gründe gibt es dafür? Analysieren Sie ganz rational die Situation. Oftmals ärgert man sich, weil man andere Vorstellungen oder Werte aushalten muss.

Kann ich es ändern?

Meist ärgert man sich über die Situation allgemein oder über andere Menschen. Doch nur, wenn ich selbst der Grund für meinen Ärger bin, kann ich dies auch ändern. Sind andere Menschen Schuld an meiner Gefühlslage, muss ich Wege finden, dies auszuhalten.

Was kann ich jetzt machen?

Welchen Profit kann ich aus der Sache schlagen? Gibt es einen alternativen Blickwinkel, mit dem die Situation etwas Positives annimmt?

Des Beste, was Sie aus Ärger machen können, ist, mit ihm umzugehen und dies als persönlichen Gewinn zu verbuchen. Dem Ärger nicht Luft zu machen, sondern ihn durch die eigene Einstellung abzubauen, ist ein Erfolgserlebnis! Außerdem beweisen Sie Selbstverantwortung und können daraus einen Antrieb für weitere Aktionen gewinnen. Also nutzen Sie Ihren Ärger!

Weitere Tipps zum Umgang mit Ärger finden Sie auch unter www.psychotipps.com oder www.zeitzuleben.de

Als Buchtipp gibt es diesmal „Die 50 besten Ärger-Killer“ von Ana-Maria und Christoph Bamberger.

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Schlüsselwörter:
Ärger, Umgang, Positive Sichtweise, Erfolgserlebnisse, Gesundheit, Alternativen, Ratgeber