Auf geht’s – der Reha-Podcast Folge 061: Wann fängst du mit deinem Glück an?

Wenn Du immer das Gleiche machst, bekommst Du immer die gleichen Ergebnisse! Das ist klar. Nur wie ist das, wenn die Dinge in der Therapie immer gleich sind und sich nichts ändert? Du merkst, Du kommst nicht weiter und spürst viel Frust. Stellst Du Dir andere Fragen in Bezug auf Deine Ziele und Therapien, dann kannst Du etwas für Dich ändern. Auch logisch. Nur wie geht das mit den anderen Fragen? Im Reha-Coaching kannst Du Dir Hilfe holen.

Jörg berichtet von einem Fall aus Ostfriesland, in dem Konflikte eine Chance waren. Die Klientin schaffte es, mit dem Reha-Coaching und Reha-Management eigene Ziele zu erreichen.

Mehrere hundert Therapiestunden hatte sie hinter sich. Das Ergebnis: keine Besserung. Ob die nächsten hundert Sitzungen dann Veränderungen mit sich bringen, ist fraglich. Daher wird ein Entschluss getroffen: Eine neue Behandlung mit neuen Schwerpunkten. Diesmal verzeichnet die Patientin schon früh Erfolge.

Es lohnt sich also oft, seine Lage zu hinterfragen. Ist wirklich alles gut so, wie es bisher läuft? Komme ich voran? Oder wird es Zeit, Veränderungen einzugehen?

Bei Jörgs Klientin zeigt sich noch ein weiterer wichtiger Hinweis. Eine Veränderung des Blickwinkels rückt auch der Suche nach der Ursache wieder in den Fokus. Nur so kann man effektiv handeln. Ob es sich bei den Defiziten beispielsweise um Merkschwierigkeiten oder doch eher um Einschränkungen der Sprachkompetenz handelt, ist ein großer Unterschied! Für beides gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.

Doch nicht nur die Betroffenen selbst stehen in der Verantwortung, ihre derzeitige Lage zu reflektieren. Auch Familienangehörige müssen ihren Blick schärfen, um mögliche Probleme zu erkennen.

Viele Betroffene bedienen sich eines Schutzmechanismus, um nicht aufzufallen. Sie schauspielern, bauen eine Fassade auf, damit die Familie nicht merkt, welche Defizite wirklich vorhanden sind. Das kostet Kraft und führt zu enormem Stress.

„Alle Beteiligten müssen erkennen, dass es für die Betroffenen oft ein großer Energieaufwand ist, die Fassade – auch in der Familie – aufrecht zu erhalten“, fasst Kathrin die Probleme vieler Menschen, die an den Folgen eines Schädelhirntraumas leiden, zusammen.

Dabei ist die Unterstützung der Familie besonders wichtig. Wenn die Angehörigen also aufmerksam sind und das Schauspiel erkennen, muss den Betroffenen deutlich gemacht werden, dass dies für sie kein Misserfolg, sondern endlich die Chance ist, die nötige Hilfe zu bekommen!

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