Auf geht’s – der Reha-Podcast Folge 69 – Hilfe für Unfallopfer durch den Anwalt

„Wir sind keine Psychologen, Ärzte oder Sozialberater und dort sollte der Jurist kreativer werden!“, stellt der Wittmunder Verkehrsrechtsexperte Cnud Hanken in der aktuellen Sendung von „Auf geht’s – der Reha-Podcast“ fest.

Geschuldet wir im Rahmen der Unfallregulierung eine gute Dienstleistung. Hier geht es für den Experten für Verkehrsrecht nicht alleine um finanzielle Aspekte. „Die Frage ist, was eine gute Dienstleistung für ein Unfallopfer darstellt?“ so Cnud Hanken.

Als Profi für Unfallregulierung setzt Cnud Hanken auf eine aktive Hilfe für Unfallopfer durch ein professionelles Reha-Management. Für Cnud Hanken ist es wichtig, dass die Unfallopfer auch durch persönliche Weiterentwicklung aus der Situation profitieren. Mehr mit vielen praktischen Beispielen in der aktuellen Sendung des „Auf geht’s - der Reha-Podcast".

Nach einem Unfall bestehen für den Anwalt, der seinen Mandanten betreut, zwei Möglichkeiten. Zum einen die 08/15-Variante, die die Schadenspositionen abarbeitet, vor allem auf finanzieller Ebene durch Schadensgeld, Fahrtkostenübernahme, Verdienstausfall etc. Zum anderen besteht eine Variante, die über die reguläre Schadensabwicklung hinausgeht. Dieses Verfahren empfiehlt der Experte vor allem bei schweren Unfällen, denn hierbei wird ein Reha-Dienst eingeschaltet, welcher den Mandanten umfassend und langfristig im Rehabilitationsprozess begleitet. 

Die Kosten für den Reha-Dienst trägt in der Regel die gegnerische Haftpflichtversicherung und diese professionelle Begleitung hat für die Unfallopfer viele Vorteile, die über das Schadensgeld hinausgehen. Zum einen ist die Begleitung individuell und auf die Ziele des Mandanten zugeschnitten. Darüber hinaus ist sie fachlich professionell und zeitlich flexibel. Dies wäre durch einen Anwalt alleine, so Cnud Hanken, nicht zu leisten. Das Ziel ist es den Mandanten bestmöglich zu begleiten und seine Lebensqualität zu verbessern.

Die Wahl, ob ein Reha-Dienst hinzugezogen wird, trifft der Mandant selbst. Daher ist eine umfassende Aufklärung hinsichtlich der Vor- und Nachteile besonders wichtig. Durch den Einsatz eines Reha-Dienstes verlängert sich das Mandat und es kann zu einer Reduzierung des Schadensgeldes kommen, da sich durch die medizinische und berufliche Begleitung des Reha-Dienstes möglicherweise die Folgeschäden reduzieren. Somit muss der Mandant mit Hilfe seines Anwaltes entscheiden, ob er ein professionelles Reha-Management in Anspruch nehmen und somit die Chance wieder am gesellschaftlichem Leben teilzunehmen vergrößern möchte.

Bei Fragen oder eigenen Anliegen erreichen Sie die Kanzlei von Herrn Hanken und seinen Partnern unter: http://www.rechtsanwaelte-hanken.de/

Schlüsselwörter:
Rechtsanwalt, Verkehrsrecht, Gericht, Unfallregulierung, Schadensersatz, Schadensabwicklung, Kostenübernahme, Reha-Dienstleister, Reha-Management