Auf geht’s – der Reha-Podcast Folge 133: Nach einem Unfall glücklich sein?

Anna-Lena

Streit und Unmut über die Zahlungsbereitschaft von Haftpflichtversicherungen scheinen heute kein Einzelfall zu sein. Umso schöner ist es deshalb, die Geschichte von Anna-Lena zu hören, einer jungen Frau, die nach einem schweren Unfall ihren Arm nicht bewegen konnte. In einem offenen Gespräch mit Jörg Dommershausen beschreibt sie ihr Glück, das sie dank der gegnerischen Haftpflichtversicherung wieder gewonnen hat.

Eine Haftpflichtversicherung, die sich nicht nur um den Sachschaden kümmert, sondern auch um das körperlich und psychisch verletzte Unfallopfer. Dies durfte Anna-Lena im Jahr 2014 erleben, die nach einem schweren Unfall ihren Arm nicht bewegen konnte, zu einem Zeitpunkt, als sie kurz vor den Abschlussprüfungen für ihren Traumberuf als Heilerziehungspflegerin stand. Für die junge Frau brach eine Welt zusammen, denn die Ärzte waren der Meinung, sie werde ihr Leben umgestalten müssen.

Die Hoffnung fand die junge Frau wieder, nachdem Reha-Manager Jörg Dommershausen ihr ein Krankenhaus vorgeschlagen hatte, in dem die anfangs suboptimale Heilbehandlung leicht verändert wurde. Die gegnerische Haftpflichtversicherung übernahm dabei nicht nur die Kosten für die ambulante Rehabilitation, sondern auch die Kosten für die täglichen Taxifahrten, denn Pendeln mit dem Zug war für Anna-Lena mit einem schwer verletzten Arm nicht möglich.

Trotz ihrer Fortschritte, die sie mit Hilfe unterschiedlicher Therapien in der REHA-Klinik machte, fehlte Anna-Lena der Lebensmut. Wie sollte es weitergehen, nachdem sie ihren Traumberuf nicht mehr ausüben konnte? Jörg Dommershausen startete mit Anna-Lena ein Experiment: Die junge Frau schrieb Werte auf, die in Verbindung mit ihren persönlichen und beruflichen Zielen stehen. Nachdem sie genauere Vorstellungen von ihrem künftigen Beruf hatte, bewarb sich Anna-Lena für ein Praktikum im Aphasie- und Seniorenzentrum Vechta.

Dort hat sich Anna-Lena von Beginn an wohl gefühlt: „Das Haus ist eine Einrichtung, die wahnsinnig herzlich ist!“ Nach vier Wochen in der Ergotherapie und Logopädie konnte Anna-Lena das Praktikum um weitere vier Wochen verlängern. So begeisterte Anna-Lena sich täglich für den Beruf der Logopädin und entschied sich dadurch für diese Ausbildung.

Weil sich die Mitarbeiterin der gegnerischen Haftpflichtversicherung regelmäßig nach dem Wohl von Anna-Lena erkundigte, blieb die Entscheidung für eine Ausbildung zur Logopädin nicht unbemerkt. Die Versicherung übernahm sogar die Kosten für Anna-Lenas Ausbildung.

Bevor Anna-Lena in einem Monat ihre Ausbildung nun beendet und ihre Festanstellung im Aphasie-Zentrum Vechta beginnt, kann sie mit einem Strahlen von sich behaupten, glücklich zu sein. Ihre Ziele, die sie sich gesteckt hatte, sind erreicht: Eine tolle Wohnung, einen Job, der ihr Spaß macht und Freunde fürs Leben. „Es gab nie einen Punkt, an dem sie mich hängen gelassen haben“, sagt Anna-Lena über die gegnerische Haftpflichtversicherung, „ich habe denen viel zu verdanken, definitiv“.

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Schlüsselwörter:
Traumberuf, Lebensmut, Reha-Klinik, Haftpflichtversicherung, Kostenübernahme, Unfall, Glück, Lebensgefühl, Heilerziehungspflegerin, Logopädin